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von Händl Klaus Schwankhalle 12.11.2009
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von Händl Klaus Schwankhalle 20.11.2009
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von Händl Klaus Schwankhalle 21.11.2009
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von Händl Klaus Schwankhalle | |
 | Um Natur ist eine Reihe von Veranstaltungen über das Verhältnis von Natur und Kunst – und den Menschen als Scharnier und Schnittmenge zwischen diesen Systemen. KünstlerInnen und ExpertInnen schaffen Theater- und Performaceabende, Vorträge und Podien sowie eine Foyergestaltung, die eine konzentrierte Erkenntnis- und Vergessensatmosphäre entstehen lassen. Um sich in der Vielblätterigkeit des aufgeschlagenen Themas nicht zu verzetteln, stellen wir jeden Tag unter ein Motto, so dass die aufkeimenden Fragen zu kleinen Laboratorien gebündelt werden. Es werden SpezialistInnen gehört, deren Meinungen zur Fragestellung Schubkraft versprechen, anschließend wollen wir die künstlerische Perspektive aufs Thema genießen. Freiraum zum Austausch, zur Andersartigkeit und zur Entspannung bietet das Foyer, in dem während Um Natur das Objekt "Oryx-Lion" der österreichischen Künstlerin Deborah Sengl seine vorübergehende Heimat findet. Um noch einen weiteren Impuls zu erlangen, kooperieren wir mit "NaturVisonen und Kamera Animale" und dem Filmbüro: Jeden Abend bietet auch die Kamera eines Dokumentarfilmers ihren Beitrag. Die in der Schwankhalle beheimateten Alte Liebe Produktionen eröffnen das Geschehen Um Natur mit der Premiere des Theaterstücks "Ich ersehne die Alpen; so entstehen die Seen" von Händl Klaus. An diesem Tag sind unsere Gesprächsgäste so musikalisch, dass es ein Konzert gibt und wir zur Festivaleröffnung mit der Ausnahme von der Regel beginnen.
An jedem Veranstaltungstag ab 18.00 Uhr | Ausstellung im Foyer "Oryx-Lion" von Deborah Sengl Deborah Sengl ist sowohl als Künstlerin wie auch als Biologin ausgebildet. In ihrer Werkreihe der "Ertarnungen" schafft sie Kombinationen verschiedener Tierformen, in der das Raubtier die Form seines Beutetieres annimmt. Das Thema ist jeweils Tarnung und Täuschung, Maske und Simulakrum. Sie reagiert dabei auf Phänomene, die einerseits tatsächlich in der Natur vorkommen - die Ameisenspringspinne imitiert das Aussehen der eigenen Beutetiere - oder erfindet Varianten ähnlichen Charakters: der Wolf im Schafspelz, der Fuchs im Entenkleid. Auch der Oryx-Lion ist eines dieser verstörenden Wesen, die aus echten Tierpräparaten gefertigt sind.
Presse
"Expertenrunden erörtern Themen wie das Empfinden von Schönheit, das Wesen des Menschen, seine eventuelle Geschaffenheit, um persönliches Naturerleben. (...) Nach den Expertenrunden erforscht "Um Natur" allabendlich eine Leerstelle. (...)Eine Performanceinstallation von Cora Frost als Hans Christian Andersens chinesische Nachtigall spielte virtuos und hinreissend trashig mit dem Märchen, dessen gar nicht so heimlicher Höhepunkt batteriebetriebene Spielzeugtiere waren, von denen einige in des Kaisers geheimer Schweinedisko tanzten.Frost war außerdem in der Matrix Adaption des Berliner Figurentheaters "Das Helmi" zu sehen, die mit anarchischem Witz nicht nur ihr Publikum zum Lachen brachte. (...) Zu einem Befund im engeren Sinne, so Anja Wedig, habe die kuratorische Forrschungsarbeit nicht geführt. Das Publikum aber kann sich an vielen kreativen Pflanzen erfreuen, die in und um die Schwankhalle herum gedeihen."
Andreas Schnell, taz bremen, 14./15.11.09 |
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